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The story of HochDruck.


Man stelle sich folgendes vor: irgendwann Dezember 1995. Info-Unterricht. Etwas ganz neuartiges: Langeweile. Bis Volker Böhm vorschlägt, eine professionelle (Jaja, das waren noch Ziele!) Schülerzeitung, wie an anderen Dresdner Gymnasien auf die Beine zu stellen. Es folgten zwei Stunden ideenreicher (Lang, lang ist's her!) Planung zwischen ihm, Olaf Schäfer und Norbert Schott. Im Laufe der letzten Wochen des Jahres wird ein Konzept in Anlehnung an die Juventus (Schülerzeitung am Pestalozzi-Gymnasium Dresden) erstellt. Am 9. Januar 1996 findet die erste Redaktionssitzung (für alle Statisten: Fünf nach Elf, vorm Imbiß - siehe Redakfoto) statt. Der Erfolg ist überwältigend: 25 Verrückte wollen tatsächlich mitmachen. Als Name setzt sich Olafs "HochDruck" gegenüber "Flachdach" von Uwe Möser durch.

Am 6. Februar erschien dann nach mehrtätigem Layout (Das hielten wir doch tatsächlich für lang!) und nur zweitägigen Druck (Weltbestmarke!) die erste Ausgabe. Zur Vorstellung wird die Zeitung kostenlos verschenkt. Volker und Norbert bekamen den tollen Job, jedem Schüler eine aufzuzwängen. ("Neue Schülerzeitung!" "Neeee!" "Kostenlos!" "Na meinetwegen!") Eine Stunde später bekamen Volker und Norbert den tollen Job, jedem Schüler zu erklären, daß wirklich alle Exemplare alle sind. ("Habt Ihr noch eine für mich?!" "Nächsten Monat!")

Wie es dann weiterging...

Die Redaktion wollte natürlich auch immobilen Wohlstand - ein eigenes Zimmer (Jetzt wißt Ihr, wieso wir alle so gern hier arbeiten!). Nachdem sich drei Wochen lang nichts rührte, stand plötzlich doch eine Kammer frei. Bis September '96 werkelten vorwiegend die Chefredakteure an der Bude, bis sie im strahlenden Weiß glänzte. Leider friert man sich beim Aufsuchen des Zimmers momentan alles (Ja, alles!) ab, also doch nix mit exclusiver Luxusvilla.

Bis zum Jahresende (1996) entstanden weitere sieben (verklixt!) Ausgaben unseres Wurschtblattes. Die Anzahl der Redakteure sank dabei zwischendurch auf ganze zehn Leute. (Irgendjemand hat wahrscheinlich die Arbeit gesehen.) In die Chefredaktion, anfangs bestehend aus Volker Böhm, Norbert Schott und Olaf Schäfer, rücken gegenwärtig die Nachfolger hoch: Catharina Luxig und Sebastian Haufe. (Selber schuld!)

Catharina Luxig wurde zwischenzeitlich nach diversen Problemen von Tobias Hugk abgelöst. So sind jetzt schon die Nachfolger der Nachfolger am Werk. Es gibt jetzt inzwischen schon 20 Ausgaben, obwohl kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt wurde, die Zeitung einzustellen, da sich die Redaktion immer mehr lichtete und Zeitraum zwischen den Ausgaben bis auf 10 Wochen anwuchs. Trotz allen haben sich am Anfang des Schuljahres 1998/99 wieder ein paar Verrückte gefunden die den Pressebetrieb am Gymnasium Dresden Cotta aufrechthalten.

Für die Website fehlt immernoch jeglicher Nachwuchs, so daß sie derzeit leider ziemlich unvollständig ist (vor allen das html-Archiv).